VORSORGE

Gesunde Augen sind etwas vom wertvollsten, was wir haben. Wir brauchen sie täglich und fordern von ihnen Höchstleistungen in den unterschiedlichsten Sehsituationen.

Veränderungen am Auge entstehen oft unbemerkt und können das Sehen nachhaltig einschränken. Wir empfehlen eine regelmässige Kontrolle der Augen ab dem 40. Lebensjahr. 

Wir führen in einem umfangreichen Sehtest unterschiedliche Untersuchungen durch und können anhand der Regelmässigkeit die Entwicklung des Auges dokumentieren. Veränderungen stellen wir so frühzeitig fest und können passend reagieren.

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TROCKENE AUGEN

Die Symptomatik des trockenen Auges ist sehr weit verbreitet. Viele leiden unter brennenden, juckenden Augen oder einem sandigen Gefühl beim Blinzeln. Die Lider scheinen auf dem Auge fest zu kleben.

Die Ursachen sind oft vielschichtig. In den meisten Fällen ist eine Störung der tränenfilmbildenden Strukturen verantwortlich.

Die Augenoberfläche kann nicht mehr stabil benetzt werden und trocknet ab. Ein trockenes, sandiges oft schmerzhaftes Gefühl stellt sich ein.

Gerne beraten wir Sie, wie die Situation verbessert werden kann.

Auslöser können Medikamente Bileschirmarbeit Zugluft Klimaanlage Allergien Stress uvm sein.

SEHEN AM ARBEITSPLATZ

Das Sehen am Bildschirm-Arbeitsplatz kann sehr herausfordernd sein. Es entspricht nicht unserem natürlichen Sehverhalten. Wir bewegen die Augen und den Kopf bis zu 33’000-mal zwischen den Unterlagen, der Tastatur und dem Bildschirm.

Die Gleitsichtbrille ist durch ihre spezifische Aufteilung der Sehbereiche für diese Sehaufgaben nicht optimal.

Um trotzdem auf die unterschiedlichen Distanzen scharf sehen zu können, nehmen wir unbewusst eine unnatürliche Kopf- und Körperhaltung ein. 

Eine individuelle Arbeitsplatzbrille gewährleistet die passenden Korrekturen an der richtigen Stelle im Glas.

Die Kopf und Körperhaltung am Bildschirm ist entspannter, das Sehen effizienter. 

Gerne zeigen wir Ihnen die Unterschiede und Vorteile direkt am Bildschirm. 

 

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 KURZSICHTIGKEIT

Die Kurzsichtigkeit ist ein Gesellschaftsphänomen. Vor allem bei Kindern im Schulalter nimmt sie überdurchschnittlich schnell zu. Das ist auf veränderte Verhaltensmuster zurückzuführen. Wir nutzen immer mehr digitale Endgeräte und sind weniger im Freien.

Mit gezielten Regeln und der persönlichen Begleitung kann die Entwicklung gebremst werden.

Als Faustformel gilt die 20/20/20 Regel: 

 

Alle 20 Minuten für 20 Sekunden in 20 Meter Entfernung sehen.

LESE-LERN-SCHWÄCHE

Die Augen allein machen das gute Sehen noch nicht aus. Das Gehirn muss das Gesehene und Wahrgenommene verarbeiten können. Gezieltes optometrisches Training verbessert die Sehleistung des visuellen Systems.

Mit gezielten Übungen können die visuellen Funktionen trainiert und die Wahrnehmung und Leistungsfähigkeit der Augen verbessert werden.

Ein optometrisches Training kommt vor allem bei Lernschwächen, Konzentrationsdefiziten oder anderen visuellen Beschwerden zum Einsatz. Es verbessert das visuelle System, die Koordination zwischen Auge und Hirn und das allgemeine Wohlbefinden.

Lächelndes Kind in der Schule